FSR JURA

Informationen und Vorstellung der Kandidierenden

Damit ihr euch über die Kandidierenden für die nächste Amtsperiode informieren könnt, haben wir für euch diese Seite eingerichtet. Neben den Terminen zur Wahl und den Standorten der Wahllokale findet ihr hier (sofern vorhanden) ebenso die Bewerbungstexte und Fotos der Kandidierenden.


Die studentischen Wahlen für das akademische Jahr 2021/22 werden als antragsgebundene, reine Briefwahl durchgeführt. Das bedeutet: Ihr könnt Eure Stimme ausschließlich per Briefwahl abgeben. Und so funktioniert das Ganze:

1. Ihr beantragt die Briefwahl mit diesem Formular. Das könnt ihr uns digital, per Post oder über den Fristenbriefkasten in der Goethestraße 6 zukommen lassen. Ganz egal wie – Hauptsache euer Antrag ist bis zum 01.06.2021 um 24 Uhr bei uns eingegangen.

2. Wir senden euch die Briefwahlunterlagen an die Adresse, die ihr auf dem Formular in Schritt 1 angegeben habt.

3. Wenn ihr die Briefwahlunterlagen ausgefüllt habt, sendet ihr sie uns zurück. Ihr könnt sie uns per Post schicken oder in den Fristenbriefkasten in der Goethestraße 6 einwerfen. Wichtig ist nur, dass sie bis zum 15.06.2021 um 24 Uhr bei uns eingegangen sind.

Zwei Sachen gibt es bei alledem noch zu beachten:

– Sowohl beim Antrag auf Briefwahl als auch bei den Wahlunterlagen ist der Zeitpunkt des Eingangs bei uns ausschlaggebend und nicht der Poststempel!

Hier findet Ihr die Wahlvorschläge 2021/22.


Die Kandidierenden

Louise Allin

Liebe Kommiliton*Innen aus allen Semestern,
mein Name ist Louise Allin, ich bin 22 Jahre alt und studiere im 4. Fachsemester Jura an der Uni Leipzig. Seit einigen Jahren engagiere ich mich bei Amnesty International und möchte nun auch durch meine Kandidatur für die Progressive Liste in die Hochschulpolitik einsteigen.
Themen, die mir besonders am Herzen liegen, sind unter anderem Antifaschismus, Anti-Rassismus und Gleichberechtigung. Gerade im Kontext der juristischen Fakultät ist Sexismus leider ein alltägliches Problem, unter anderem durch eine nicht gendergerechte Sprache oder sexistische Beispiele bzw. Kommentare durch  Professor*Innen. Daran möchte ich etwas ändern und für mehr Sensibilität unter Lehrenden sorgen.
Außerdem finde ich es bestürzend, dass das Rechtswissenschaftstudium immer noch mit großem Leistungsdruck und der geringen Unterstützung bei individuellen Schwierigkeiten verbunden ist. Ich möchte mich für eine nachhaltige psychische Entlastung der Studierenden einsetzen, beispielsweise durch das Einführen eines integrierten Bachelors oder eine bessere Betreuung durch Lehrstuhlmitarbeiter*Innen.
Zuletzt liegt es mir am Herzen eine größere Bandbreite an fächerübergreifenden Veranstaltungen bzw. Veranstaltungen zu Themen, die nicht nur zum Pflichtstoff gehören, anzubieten. Das Studium bietet so viele Möglichkeiten, über den Tellerrand der “klassischen Themen” hinauszuschauen und gerade die juristische Perspektive durch politische, philosophische und soziale Themen zu modernisieren, aufzulockern und dadurch einen neuen Blickwinkel zu bekommen.
Als Teil der progressiven Liste möchte ich den Studiengang Rechtswissenschaften in das 21. Jahrhundert bringen und ihn von seinen alten Mustern befreien! Ich freue mich, wenn ihr meine Anliegen teilt und mir mit eurer Stimme euer Vertrauen schenkt!

Lars Brennenstuhl

Liebe juristische Mitstreiter und Mitstreiterinnen,

mein Name ist Lars Brennenstuhl und ich bin 20 Jahre alt, studiere im 4. Semester und bin seit letztem Semester Mitglied des FSR.

Diese Phase ist momentan einer, der schwersten die Wir durchmachen müssen. Es verändert sich viel in kurzer Zeit. Wichtig ist es dabei das Ihr von eurem FSR unterstützt werdet, nicht nur im letzten, sondern auch in dem kommenden Semester.

Auch jetzt gilt es wieder verhältnismäßige, funktionierende und zielgerichtete Lösungen für die Probleme in der Fakultät und für eine gute Lehre zu finden und diese dann auch umzusetzen.

Besonders liegen mir die drei Themen am Herzen:

  • Hybridkonzept für die universitäre Lehre entwickeln, auch nach Corona
  • Anerkennung des Bachelorabschluss für Examenskandidaten
  • besserer Austausch zwischen Studierenden und Lehrkräften

Um diese Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, bitte ich um Eure Stimme für die Wahl des FSR Jura 2021/22.

Für ein starkes Miteinander in einer dynamischen und modernen Juristenfakultät.

Bleibt gesund.

Euer Lars.


Charlott Chrestensen

Hallo liebe Kommiliton*Innen,
ich bin Charlott Chrestensen und studiere im vierten Semester Jura an der Uni Leipzig.
Das Studium sollte nicht nur aus Lernen, Lernen, und nochmals Lernen bestehen, es sollte bunt und vielfältig sein. Das möchte ich durch mein Engagement im Fachschaftsrat erreichen. Sobald es die aktuelle Situation wieder zulässt, möchte ich gerne wieder mehr Veranstaltungen organisieren, wie z.B. „Meet your Prof.“ oder die Weihnachtsvorlesung, die ich selbst nur einmal erleben konnte. Aber ich bin auch offen für eure Ideen und Vorschläge und würde sie gerne in den FSR bringen.
Ich freue mich über eure Stimme und bin gespannt auf die Arbeit im FSR-Team.


Lea Dirksen

Hey! Mein Name ist Lea, ich bin 20 Jahre alt, komme ursprünglich aus Köln und studiere in meinem vierten Semester.

So viel Spaß das Studium auch macht, man braucht doch ein bisschen mehr als Seminare und Vorlesungen – gerade in und nach der Corona-Zeit. Deswegen würde ich mich gerne im FSR engagieren, damit wir gemeinsam mit anderen Studierenden coole Veranstaltungen organisieren und die Juristenfakultät gerade nach 1,5 Jahren Online-Studium wieder besser vernetzen können.

Dabei fänd ich es spannend, fakultätsübergreifende Projekte zu starten und auch praxisnähere Veranstaltungen zu organisieren, die meiner Meinung nach im Studium zu kurz kommen.

Mir ist Transparenz, Solidarität, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung sehr wichtig und ich halte es für unerlässlich, dass wir regelmäßig die Möglichkeiten kriegen, uns kritisch zu äußern und mehr Einblicke in die fakultätsinternen Vorgänge bekommen.

Über Eure Stimme für mich und jeden anderen auf der progressiven Liste würde ich mich sehr freuen!


Meret Holtfort

Hallo! Ich heiße Meret Holtfort, bin 21 Jahre alt und studiere im 4. Semester Jura in Leipzig. Daneben engagiere ich mich bei den Kritischen Jurist:innen und habe jetzt auch Lust für den Fachschaftsrat zu kandidieren. Meiner Meinung nach ist in unserem Studium nämlich noch einiges zu verbessern: es fängt an mit Lehr- und Fallbüchern und auch Professor:innen, die immer noch rassistische und sexistische Stereotype reproduzieren und geht weiter mit Ungleichbehandlungen im Rahmen des Studiums, die sich auf den Studienalltag, aber auch insbesondere auf die Examensnoten auswirken.

Außerdem zeichnet sich unser Studium häufig durch eine Ellenbogengesellschaft und damit einhergehendem Konkurrenzdruck aus. Anstatt eines Einzelkampfes hin zum Examen finde ich es sinnvoller, das Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Für diese Themen würde ich mich gerne zusammen mit der progressiven Liste im Fachschaftsrat einsetzen und versuchen, gerade uns Studierende und auch die Lehrenden mehr für Chancengleichheit und Gleichberechtigung innerhalb des Studiums zu sensibilisieren.


Josepha Meisner

Hallo liebe Mitstudierende,
ich bin Josepha, 20 Jahre alt, komme ursprünglich aus Hannover und studiere nun im 2. Semester.
Obwohl gesellschaftliche Themen im Jura-Studium natürlich eine zentrale Rolle spielen, werden diese hauptsächlich unter juristischen Gesichtspunkten betrachtet. Ich würde mir oft eine breitere und interdiszipläre, vor allem aber auch kritischere Betrachtung juristischer Themen wünschen. Aus diesem Grund bin ich seit letztem Jahr auch bei den kritischen Jurist*innen dabei.
Im FSR möchte ich mich vor allem dafür einsetzen, dass mehr Aufmerksamkeit auf Themen wie Gleichberechtigung, Chancen(un-)gleichheit oder eine Sensibilisierung für unterschiedliche Diskriminierungsformen gerichtet wird.
Ein weiteres Thema, das mir sehr wichtig ist und über das finde ich mehr und auf eine konstruktivere Art und Weise gesprochen werden sollte, ist die mentale Gesundheit im Jura-Studium. So wie ich das wahrnehme, wird viel darüber geredet, wie belastend das Studium ist, jedoch kaum darüber, wie man daran etwas ändern oder damit umgehen kann. Ein aus meiner Sicht elementarer und längst fälliger Schritt, um Druck im Studium rauszunehmen, wäre dabei die Einführung eines Bachelor of Law hier in Leipzig. Dafür möchte ich mich als Mitglied im FSR bei den zuständigen Stellen einsetzen.
Ich kandidiere auf Listenplatz 12 der Progressiven Liste und würde mich sehr über Euer Vertrauen freuen!

Max Neumann

Hallo liebe Mitstudierende,
 
ich bin Max, 22, und studiere im 2. Fachsemester. Nach meinem Erststudium bin ich im vergangenen Jahr aus der Nähe Berlins nach Leipzig gezogen. 
 
Durch mein Engagement in der Fachschaft würde ich gerne den konservativen Strukturen der juristischen Lehre mit einem fortschrittlicheren Narrativ begegnen. Seit einer Weile bin ich außerdem Mitglied der kJL, wo wir uns mit eben solchen Themen vermehrt auseinandersetzen. Generell hoffe ich die Mittel des FSR u.a. für spannende Veranstaltungen nutzen zu können.
 
Nicht zuletzt habe ich Lust, mich für eure Anliegen einzusetzen und ein Ansprechpartner für alle Studierende zu sein. 
 
Ich trete nicht allein, sondern als Teil der „Progressiven Liste“ an. In diesem Sinne will ich natürlich auch noch ganz dezent eine klare Wahlempfehlung für alle anderen Kandidat*innen der „Progressiven Liste“ aussprechen. 
Ich freue mich riesig über euer Vertrauen.
 
Merci,
Max

Janos Austen Christopher Richter

Hi, ich bin Janos und studiere im zweiten Semester Jura hier in Leipzig.

Im Fachschaftsrat möchte ich mich für mehr Chancengleichheit und Gleichberechtigung einsetzen, denn beides kommt leider immer noch zu kurz. Außerdem liegt es mir am Herzen, das Jurastudium immer wieder in aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen einzubetten, z. B. durch fächerübergreifende Veranstaltungen.

Die Stadt Leipzig ist für ihre Progressivität bekannt und das sollte sich auch im Jurastudium an unserer Uni widerspiegeln!

Ich würde mich sehr über eure Stimme für mich oder für die anderen Kandidat*innen der Progressiven Liste freuen.


Emma Riecken

Moin 🙂 Mein Name ist Emma. Ich bin 20 Jahre alt und studiere im 4. FS Jura.

Ich bin gebürtige Hamburgerin, aber habe vor meinem Umzug nach Leipzig länger in Bonn gelebt.

In meiner Freizeit engagiere ich mich, durch das Mitwirken an verschiedenen politischen Organisationen, besonders für einen intersektionalen Feminismus, beziehungsweise die Gleichberechtigung aller Geschlechter.

Außerdem liegen mir Thematiken wie der Antifaschismus, Klimaschutz und die Nachhaltigkeit sehr am Herzen.

Und diese relevanten Bereiche würde ich nun auch gerne, als Teil des Fachschaftsrates auf einer uni-politischen Basis, versuchen umzusetzen.

Wichtig ist mir dabei, jeder Person die Möglichkeit zu geben, nachzuvollziehen was der FSR macht und sich vielleicht selber einzubringen.

Ganz besonders in der juristischen Fakultät ist, durch das teils noch eher konservative Klima, viel zu erreichen im Bereich der absoluten Gleichberechtigung.

Sei es das Überdenken veralteter Rollen- und Weltbilder, das fehlende Gendern oder die weitaus höhere Anzahl an männlichen Professoren.

Lasst uns gemeinsam versuchen, unsere Universität zu einem bunten und offenen Ort zu machen, an dem sich jeder Mensch zugehörig fühlen kann.

Ich freue mich, wenn ihr in der kommenden Wahl für mich oder andere Kandidat:innen der progressiven Liste abstimmen werdet.


Theodor Seubert

Ich bin Theodor (Theo), bin 21 Jahre alt und studiere im vierten Semester. Da neben dem Studium auch politisch interessiert bin, möchte ich mich nun auch beim FSR Jura einbringen und trete daher mit meinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern der Progressiven Liste an.

Ein wichtiges Anliegen ist mir, dass auch im nächsten Semester – wo wir hoffentlich zur Präsenzlehre zurückkehren werden – der Digitalisierungsfortschritt der online Semester nicht gänzlich verloren gehen wird. Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass beispielsweise Vorlesungen auch im nächsten Semester noch aufgezeichnet werden und dabei als Video oder zumindest als Podcast über die jeweiligen moodle-Kurse zugänglich sind. Zudem möchte ich die Entscheidungsvorgänge gerne im FSR aber auch in anderen Gremien gibt transparenter gestalten und dazu gehört eine bessere Kommunikation. Die regelmäßigen Online-Sprechstunden mit dem Dekanat, die es dieses Semester gab sind da schon ein guter Anfang. Eine weitere Sache, die umgesetzt werden muss, damit auch die Juristenfakultät endlich im 21. Jahrhundert ankommt, ist, dass ihr Name endlich in „Juristische Fakultät“ geändert wird. Auch wenn sich dadurch die Lehre nicht unmittelbar verbessern wird, ist dieser Schritt längst überfällig.

Wenn auch dir das am Herzen liegt und ihr gerne an einer progressiven und modernen Fakultät studieren wollt freue ich mich über deine Stimme!


Arthur Sonnefeld

Hallo, ich bin Arthur und momentan im 4. Semester des Jura-Studiums. Ich denke, dass sich die Fachschaftsratarbeit lohnt, da sich nicht alle Veränderungsprozesse an der Universität und speziell in unserem Studiengang langwierig und ohne auch für uns sichtbare Erfolge gestalten sollten.
Zum Beispiel wäre die Erweiterung des Abschlusses der ersten Juristischen Prüfung durch ein zusätzliches Bachelor-Modell, welches auffangende und entlastende Wirkung für die Studierenden entfalten kann, für viele durchaus wünschenswert.
Weit verbreitet ist die Auffassung, dass sich die Eingliederung eines zusätzlichen Bachelor-Systems in das vorhandene System der Staatlichen Prüfung als utopisch und wenn überhaupt, erst als lang nach unserer Zeit realisierbar erweist. Konkret könnte ein Bachelor-System allerdings innerhalb von 2 Jahren durch ausreichendes Interesse seitens der Studierenden sowie Engagement vom FSR möglich sein.
Als Teil der Progressiven Liste möchte ich mich weiterhin auch für mehr Chancengleichheit und Gendergerechtigkeit im Jura-Studium einsetzen.
Zum Beispiel könnte das Leistungssystem, welches vom Bafög Amt erwartet wird, realistischer gestaltet werden. Außerdem scheint auch die Arbeit an den teils stark veralteten Fallgestaltungen, in denen immer noch zu viele Vorurteile vertreten werden weiterhin sinnvoll.
Ich wünsche uns allen, dass wir die Früchte der Veränderungen, die wir jetzt anstoßen, noch ernten werden und ein erfolgreiches und nicht übermäßig anstrengendes Studium genießen können.


Linus Vogt

Liebe Mitstudierende,
ich heiße Linus und bin momentan im 4. Semester. Einige von euch kennen mich vielleicht bereits
über Instagram. Dort habe ich einmal den Uni-Account übernommen und war „Jura-Botschafter“.
Im FSR möchte ich einen offenen Austausch ermöglichen und eure Interessen vertreten. Aufgrund
der Erfahrungen, die viele Studierende durch ein Jahr Online-Veranstaltungen machen mussten, ist
es mir wichtig, dass es Möglichkeiten für Studierende gibt, sich außerhalb des Studiums
kennenzulernen und einzubringen. Insbesondere möchte ich mich für die Weiterführung von bereits
bestehenden Veranstaltungsreihen, aber auch für neue Vorträge und Treffen einsetzen.
Zusammen mit weiteren wunderbaren Menschen kandidiere ich auf Listenplatz 10 für die
„Progressive Liste“.
Ich freue mich auf eure Stimme und unsere Zusammenarbeit!